Was ist die NANO Lackveredelung?

Obwohl das Wort NANO (1 Nanometer = 1 Milliardstel Meter) oftmals rein dekorativen Zwecken dient, ist es mittlerweile auch zum Synonym für den Zugang zu einer neuen, sich in der Größenordnung von Molekülen und Atomen abspielenden Dimension geworden. So bringt die chemische NANO-Technologie Materie in eine andere Form, indem sie in deren Molekülstruktur eingreift. Es entstehen neue Werkstoffe, deren Bausteine NANO-Partikel sind. Durch die Variation von Zusammensetzung, Form, Größe oder Oberflächenbestandteilen können diese NANO-Partikel, entsprechend den gewünschten Eigenschaften der Werkstoffe, in immer neue Formen gebracht werden.

Von Lacken etwa erwartet man, dass sie die Trägersubstanzen vor äußeren Einflüssen schützen und mit diesen eine gute Verbindung eingehen. Schmutz und andere Partikel sollten nicht haften bleiben, bzw. leicht entfernt werden können. Die Lacke sollten möglichst abrieb-, stoß- und kratzbeständig sowie langlebig sein, dem Fahrzeug einen exzellenten Glanz verleihen und vieles mehr.

Ein Teil dieser Eigenschaften kann von Werkstoffen erfüllt werden, die auf organischen Verbindungen basieren (z.B. hohe Dichtigkeit, Flexibilität).
Andere Eigenschaften, wie beispielsweise Resistenz gegen äußere Einflüsse, Korrosionsfestigkeit oder „easy-to-clean“- Eigenschaften (schmutzabweisend, leicht zu reinigen) können durch Werkstoffe erfüllt werden, die auf anorganischen Verbindungen basieren. Konventionelle Lacke (wie Acryl-, Polyurethan- und Kunststofflacke) basieren auf Kohlestoffverbindungen, also auf organischen Verbindungen. Diese sind aber weniger hart als Beschichtungen mit anorganischen Verbindungen, wie beispielsweise Glas. Umgekehrt zeigt das Beispiel Glas, dass anorganische Verbindungen zwar härter, jedoch auch spröder, poröser und unelastischer als organische Verbindungen sind.

Die chemische NANO-Technologie löst diesen – aus Anwendersicht – grundsätzlichen Konflikt, indem sie NANO-skalige Verbindungen (Synthesen) von organischen und anorganischen Ausgangsmaterialien herstellen. Es entstehen so genannte Hybrid-Beschichtungsstoffe (Hybriden = Mischformen; durch Kreuzung entstandene Nachkommen), die entsprechend den jeweiligen Anforderungen, die an den Lack gestellt werden, durch die adäquate Synthese der anorganischen und organischen Ausgangssubstanzen gebildet werden. Lacke mit einer NANO-Versiegelung sind also ausgesprochen flexibel: Ihre Eigenschaften lassen sich den Anforderungen der Anwender weit besser anpassen, als dies bei Beschichtungssystemen, die entweder nur auf anorganischen oder nur auf organischen Ausgangssubstanzen basieren, möglich wäre.



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